Corona - eine Auswahl

Wichtiges zum Thema Corona-Pandemie für Sie zusammengefasst.

Am 14. Mai wurde im Deutschen Bundestag das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verabschiedet. Dabei wurden auch Akuthilfen für pflegende Angehörige beschlossen, die zunächst bis Ende September 2020 gelten. Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wer mehr wissen will zu den Regelungen in der Corona-Kirse aus Sicht pflegender Angehöriger, kann sich bei „wir pflegen.nrw“ schnell und präzise informieren. Die Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in NRW hat Ende Mai aktuelle Infos zusammengestellt – und dabei NRW-spezifische Fakten berücksichtigt.

Die Ausnahmesituation pflegender Angehöriger in der Corona-Zeit hat auch das ZDF in einem Beitrag in der Sendung „Voll Kanne“ am 25. Mai zum Thema gemacht. Hier kommen Angehörigen-Expert*innen zu Wort – zum Beispiel Susanne Hallermann von „wir pflegen.nrw“. Sie begrüßt die jetzt beschlossenen Regelungen, die ihr allerdings nicht weit genug gehen.

Hier finden Sie Handlungshilfen für pflegende Angehörige während der Coronapandemie von der Unfallkasse NRW.

Wie ergeht es pflegenden Angehörigen in der Corona-Krise? Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat dazu im Juni 2020 eine „Studie zur bundesweiten Befragung pflegender Angehöriger in der Covid-19-Krise“ veröffentlicht. Darin werden auch die Herausforderungen für Menschen, die Beruf und Pflege vereinbaren müssen, thematisiert, die sich in der Krise noch verschärft habe.

„Die Pandemie vergrößert alle gleichstellungs- und frauenpolitischen Probleme/Schieflagen, auf die wir bereits seit Jahrzehnten hinweisen“, sagen mehr als 20 bundesweit tätige Organisationen in ihrem Aufruf „Wann, wenn nicht jetzt!“. Ein beeindruckend vielfältiges Spektrum an Verbänden und Organisationen appelliert an Politiker*innen und Arbeitgeber*innen, endlich anders zu handeln als die Jahre zuvor. „Wann, wenn nicht jetzt“ sei überdeutlich geworden, welche Systemrelevanz zum Beispiel Frauen-Arbeit und Sorge haben.